ANDREAS SKOURAS
Herzog- Arnulf- Str. 10
D-85604 Zorneding
Deutschland
Tel. & Fax +498106/23978
Email:
andreasskouras@aol.com

Andreas Skouras

Cembalo

Kontakt

zu den Terminen


Geboren 1972 in Thessaloniki (Griechenland), studierte Andreas Skouras Klavier bei Prof. Franz Massinger und Cembalo bei Prof. Lars Ulrik Mortensen sowie Prof. Ketil Haugsand an der Hochschule für Musik und Theater München.

Konzertauftritte, CD-, Rundfunk- und Fernsehproduktionen als Pianist und Cembalist mit Orchester oder solo, Kammermusik- und Liederabende führen ihn regelmäßig ins europäische Ausland zu Festivals wie „Early Music“ London, Festival Aix-en-Provence, den Sommerkonzerten zwischen Donau und Altmühltal, dem MDR Musiksommer, dem Bluval Festival oder Gidon Kremers „Lockenhaus“ sowie in die USA, wo er u. a. in New Yorks Carnegie Hall auftrat. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Peter Sadlo, Lars Ulrik Mortensen, Ernö Sebestyén, Markus Zahnhausen und Minas Borboudakis. Skouras’ Präzision und eine sehr schnelle Einarbeitungszeit in ihm unbekannte Werke machen den Künstler inzwischen zu einem gefragten Interpreten, er spielte mit dem Münchner Kammerorchester, den Nürnberger Symphonikern, dem English Chamber Orchestra und dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt. Der Pianist und Cembalist gab im Münchener Akademietheater auch ein erfolgreiches Dirigierdebüt und ist Mitbegründer des Ensembles „München Barock“.

Andreas Skouras’ Repertoire umfaßt vollständig das Wohltemperierte Clavier und die Kunst der Fuge J. S. Bachs, sämtliche Mozart- und Haydn-Sonaten, aber genauso auch Werke von Komponisten der Romantik. Beispielsweise wird er im kommenden Jahr 2007 das gesamte Klavierwerk von Johannes Brahms zyklisch in München und Leipzig aufführen. Einen Schwerpunkt in Skouras’ Arbeit bilden Werke griechischer Komponisten. So wagt er sich als einer der wenigen Cembalisten überhaupt an Iannis Xenakis’ „Khoai“ und meistert eines der schwersten Stücke der Cembaloliteratur.

Gerne widmet sich Skouras der Aufführung bisher unveröffentlichter oder selten zu hörender Werke. Besonderes Aufsehen bei Konzertpublikum und in Fachkreisen erregte Andreas Skouras, als er Richard Strauß’ Suite aus „Capriccio“ für Cembalo solo aus der Vergessenheit holte und als er Elgars eigene Transskription der „Enigma Variationen“ aufführte. Im Frühjahr 2006 wird Andreas Skouras Carl Orffs „Tanzende Faune“ in der Version für Klavier zu zwei Händen im Orff-Zentrum München uraufführen. Seine intensive Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik spiegelt sich in der Zusammenarbeit mit vielen namhaften Gegenwartskomponisten wider, von denen die meisten Stücke für ihn schrieben – u. a. Kagel, B. Hummel, Zechlin, Corcoran, Schwenk, Kiesewetter, Terzakis, Acker, Kochan, Stadlmair, Baur, Glanert, Schtschedrin, Borboudakis, Weiß.

Andreas Skouras unterrichtet Cembalo an der Hochschule für Musik und Theater in München und gibt regelmäßig Meisterkurse für Klavier am staatlichen Konservatorium in Tiflis. 2003 wurde er mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet.